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Foto: www.hsh-fritz-stahlecker.de

Foto: www.pnh-parelli-instructor.com

Horsemanship trifft HSH

Am 17./18. Oktober 2009 fand in der Nähe Münchens das Seminar "Horsemanship trifft HSH" statt, welches ich anfänglich skeptisch jedoch dann sehr rasch euphorisch überzeugend beiwohnte.

Die Ausführungen und Arbeit von Hrn. Bernie Zimbeil kannte ich aus einigen persönlichen Zusammentreffen bei Fr. Andrea Loidl auf dem Zobelhof und bin Anhänger dieser Arbeit, wenn es um die Grundzüge der Pferdearbeit im Form der Verständigung, des Vertrauens und des Respekts gegenüber dem Pferd geht. Mehr dazu finden Sie auf der Homepage von Bernie unter http://www.pnh-parelli-instructor.com/Web-Site/Willkommen.html und Andrea Loidl unter http://www.c-n-h.com.

Fritz Stahlecker kannt ich überhaupt nicht, weder seinen Unterricht, seine Hand-Sattel-Hand (HSH) Methode noch seine Entwicklungen rund um eine moderne nach klassischen Grundsätzen aufgebaute Kandare. Wie es sich herausstellte, ist er ein hervorragender Pferdemann und Reitmeister. Seine Methode ist sensationell, ist einfühlsam und hervorragend geeignet, den jungen Pferden ohne Stress eine gewaltfreie Grundausbildung von Boden angedeien zu lassen. Seine Kandare mit den wissenschaftlichen und logischen Abhandlungen dazu (und auch seine persönlichen Erklärungen am Pferde) stellt für mich "die" Kandare dar, die weich ohne Überdruck im Maul erzeugend die sanfte Einwirkung der Hand, geritten in der 3:1 Führung, noch weicher am Pferdemaul ankommen lässt. Sie wird zentral an der Stange direkt aufgehängt und drückt die Zunge nicht zwischen Laden und Kandare ein und hat eine variable Verstellung von Ober- und Unterbaum. Weiters war ich restlos vom Unterricht von Hrn. Stahlecker mit seinem reichen Erfahrungsschatz in der feinen Pferdearbeit mit zahllosen Beispielen begeistert. Mir ist es wichtig, solche Menschen und ihr Wirken weiterzugeben bzw. darauf aufmerksam zu machen.

Fritz Stahlecker: "Der Blindheit der Spaßgesellschaft verfallen, merken wir nicht, wie viel Gewalt wir im Umgang mit dem Pferd anwenden ? ja nicht einmal mehr, wo sie beginnt. Fast alle Irrungen und Wirrungen in der Pferdeausbildung werden durch Gewaltanwendung provoziert. Der gebildete Mensch ist heute aufgerufen, gegen Erscheinungsformen der Gewalt anzugehen, wo immer er kann." (Fritz Stahlecker, seine Anliegen - siehe http://www.hsh-fritz-stahlecker.de/Philosophie.8.0.html)

Claus Reinprecht, 1.11.09